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Ja

Stimmt, hier passiert nichts. Weil der Roman weitergeschrieben werden will. Aber hoffen wir mal, dass das hier trotzdem immer existieren wird. Wie Big Brother, das möchte man doch schließlich auch nicht missen.
15.11.09 22:42


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Es ist wie Kafkas Schloss, weißt du?

Ich habe dich geliebt. Ich hätte Weltmeere geteilt für dich. Ich hätt mich mit Säure übergossen wenn du mein Skelett hättest berühren wollen. Ich hätte den Dalai Lama ausgeknockt, ich hätte Blutsverwandte mit Judas-Kuss verraten und verkauft. Ich hätte Schneekugeln mit meinem Blut gefüllt, damit du meine Seele trinken kannst. Ich hätte mir deinen Namen als Branding auf mein Herz auftragen lassen. Ich hätte Genozid und Suizid begangen für dich. Ich hätte in jahrelanger Arbeit deinen nackten Körper auf Kirchendecken gemalt. Dein 1 83 Michelangelo mit dem blassen Teint und Tellerminen statt Pupillen. Ich hätte Bände über dein Leben mit meinem eigenen Blut geschrieben. Ich hätte mich in zwei Hälften gerissen, damit du mehr zum Lieben hast. Ich hätte meinen Schwanz zu Sternenstaub verarbeitet und dir wie Kuchenstreusel in die Fotze gestreut, damit ich immer bei dir bin, ganz nah, so sehr du. Ich hätte wie die Frau in Dorian Gray Selbstmord begangen, bloß um deiner Eitelkeit zu schmeicheln, bloß damit du die Schönheit dieses Opfers erkennst. Ich hätte eine Selbstmordsekte gegründet und deinen Vorgarten in ein Massengrab verwandelt, um der Pluralität meiner Liebe Ausdruck zu verleihen. Ich hätte dir Minnegesang auf meiner Wirbelsäule vorgetragen. Ich hätte ein Requiem komponiert. Ich hätte dir Beethovens Neunte in Blei gegossen und dir ‚nen Kopfschuss verpasst, damit du die Klänge meiner Liebe in deinem Schädel nachhallen hörst. Ich hätte auf deine Kannibale sucht Mann zum Schlachten-Anzeige geantwortet und hätte mit dir bei Kerzenschein meinen Schwanz verspeist. Ich hätte dir meine Liebe als Angel Dust in deine kirschroten Lippen und unter die Netzhaut gepustet. Ich wäre für dich geschmolzen wie der T1000. Ich hätte mich klonen lassen um dich in alle Löcher zu ficken, damit du erfüllt bist von mir. Ich hätte dich als Line gezogen, bis ich meine Eingeweide auskotze, es wäre egal gewesen, Hauptsache DU in mir. Ich wollte endlos sein mit dir, wie ein langweiliger Opernabend. Ich hätte mein Gefühl in Spritzen aufgezogen und hätte dir ‚nen goldenen Schuss ins Herz gesetzt. Ich wollte dir meine Gedanken visualisieren, ich wollte dass du siehst was sich in meinen Hirnwindungen vorgeht, wie in Pulp Fiction, als sie über den Hubbel fahren. Schädelstücke in Ben und Jerry’s-Eis, Half Baked. Schädelstücke nur für dich. Ich hätte dir die Exklusivrechte an meinem Leben und meinem Tod gegeben. Wenn ich mein Leben verfilmt hätte, hätte es ausgesehen wie in Andy Warhole, ich hätte gefilmt, wie du schläfst. Ich hätte den Roten Tod hereingelassen, wenn du seine Begleitung gewesen wärst. Ich hätte mich mit AIDS, Syphilis und Pest infiziert, wenn ich im Gegenzug für eine Millisekunde einen winzigen Teil deines Schulterblattes hätte berühren dürfen. Ich hätte mich sterben gelegt in diesen fallenden Schulterblättern, wenn es Herbst wurde. Ich hätte mich von Bauarbeitern mit Kettensägen fällen lassen, damit du mit deinen Fingern über meine Lebensringe streichen kannst. Ich hätte Abführmittel geschluckt bis ich mein gottverdammtes Nachkriegsherz ausscheiße. Dann hätte ich es gesäubert, dieses Herz, und dir nach der Geburt in niedlicher Babykleidung in deine darbenden Wüstenarme gelegt. Ich hätte Zitate aus Schlaflos in Seattle und all diesen widerlichen Genrefilmen auf die aufgequollene Wasserleiche unserer Beziehung tätowiert. Ich hätte mich ans Kreuz nageln lassen, damit ich dein Gesicht in der Menge sehe, das letzte was ich sehe auf dieser Welt und was sich einbrennt in meine Netzhaut. Du hast Abdrücke hinterlassen in meinem Herz. Mein Herz ist eine Betonwand, auf der nach einer Atombombenexplosion die Silhouetten sterbender Kinder eingebrannt sind. Die Frau die ich liebte setzte sich in einen Flieger und über der Wolkendecke rissen Engel ihr die Seele aus der Brust, weil sie ein Stück ihrer Anmut besitzen wollten. Das erste Mal als wir auf der anderen Seite gefickt haben, hast du geweint. Die Frau die ich liebte war eine russische Puppe, ich wollte 20000 Meilen unters Meer und im blutroten Korallenriff am Grund ihrer Seele tauchen. Ich öffnete sie und blickte in sie, und alles was sie enthielt war sie selbst, und ich drang tiefer und alles was ich sah war immer nur ihr Abbild. Ich wollte es wäre gewesen wie in Slasherfilmen. Ich hatte gehofft du bist mein Last Girl. Es ist wie Kafkas Schloss, weißt du. Sieh, mein ganzes Leben lang hab ich gesucht nach dir. Die Frau die ich liebte zwang mich dazu, Säure zu trinken, damit sie mein Skelett berühren kann. Unter meiner Haut liegen russische Puppen in Massengräbern. Ich hab dich geliebt.
26.9.09 21:32


Sterben

Da ist Aida. Plus Eichhörnchenlächeln. Gott, ich hab dich vermisst, ich kann dir gar nicht sagen wie sehr. Die leeren Straßen der Nachbarschaft. Das Mädchen das mich grüßt, wir haben nie ein Wort gesprochen. Fremde im Zeitfluss. Ich bin betrunken, dead drunk. Menschen in Trachten, die glücklich aussehen. So als hätten sie ne Überdosis Glück genommen. Ist noch ein bisschen übrig für mich? Ich würde meine Seele verkaufen dafür. Dieses Bett. Weißt du noch als wir gefickt haben und geweint danach? Ein bisschen Zukunft, intravenös. Heute bist du das Mädchen das wie eine Atombombe guckt, wenn ich dir zufällig begegne, in kalten Kriegsnächten. Ich sollte schreiben. Es ist ok. Wir leben weiter, Gefühle in verstaubten Kisten, die wir nicht anrühren. Hast du gedacht an mich? Ich hab oft gedacht an dich. Deine Tränen die mein Sofa wie Rotweinflecken benetzten. Das mit abgewandtem Gesicht vollzogene Vögeln. Gott, ich bin so voll von Trauer, ich könnte eine Mülldeponie eröffnen. Lieder zu denen wir gefickt haben, ich dir das Fleisch von den Knochen zog. Alles was ich wollte ist besitzen, aufnehmen. Stapel meine Tränen hoch wie einen Leichenberg, es ist ok. Nach allem ist zu leben eine Farce. Das auswändig gelernte Lächeln, das auf meinen glasigen Wangen thront. Dann und wann dringt jemand ein in Leichenhallen. Beugt sich tief über die Vergangenheit und reißt das reproduzierte Jungfernhäutchen. Es ist ok, wir sterben nicht. Obwohl es sich so anfühlt. Es fühlt sich an wie sterben.
23.9.09 18:28


Die Verwandlung, Nummer 69.

Für immer Traurigkeit. Ein Stalker vor meinem Fenster der mich hinter dem Duschvorhang beobachtet, meine angefressene Silhouette zerfasert im Schein zerbrochener Halbmonde. Ich liebte ein Mädchen. Es nimmt vorlieb mich heimzusuchen in mannigfaltiger Gestalt. Dresden Dolls, Nine Inch Nails, ein Geigenspieler auf dem blanken Parkett von Misogynie. Aus und an, das bellende Licht, der Hermaphrodit unter Brücken, der mir Kleingeld aus der Tasche leiert. FRISS KREIDE. Im Internet bestellt er Mädchenleichen und bringt ihnen auf durchlöcherten Lungenflügeln das Fliegen bei. Watch it, Ikarus. Hier ein Schnitt, da ein Schnitt, ein Schmerzkompositum ohnegleichen. Mein Arm eine Ausgrabungsstätte. Inhärente Qual, Schwanz überdurchschnittlich, doch nichts Besonderes, nichts wonach sie den Kopf drehen. Esa es... meine Wirbelsäule, eine Ölpipeline aus Selbsthass und zweisamer Schwelgerei. Eine schwarze Sonne die in meiner Mundhöhle aufgeht. Ich sprach von Liebe, früher, in zyankalifarbenes Rouge gebettet. Sie brauchen einen Arzt. Es lebe das Leben. Don’t tell me. Das EKG wie geschlachtete Büffelherden auf tränenblauen Ozeanen. Leg deinen Kopf in meinen Schoß. Maritime Shredder die mir den Atem nehmen. Spreiz die Beine und kreuz die Finger. Fleischfarbener Exorzismus. Sehnsucht auf verstimmten Klavieren Mit einem grünen Daumen bestellt er das Land zwischen ihren Schenkeln. Fruchtlos. Es gebiert kein Leben. Er stopft seinem Sterntaler das Maul mit einer Meteoritenfaust. ZIEH MEINEN ROCK HOCH und begehe einen Holocaust, denn weißt du, ich kann meinen Anblick nicht ertragen. Tote Samen in verblichener Erde. Ein Loch ohne Boden. Lass es zwanzig oder mehr Stahlhelme sein. Sie binden mein Gebein an einen Pflug und brennen Neue Welt in meinen Hohlraum, den ich Venus taufe. Gestern, und als du mein warst, deine blutverschmierten Lippen über dem Verfallsdatum. Eine Nebelmaschine die meinen Stimmapparat in Nostalgie hüllt. Geh raus und erschieß einen Menschen, dein Blut in den Textilfasern der Mitleidenden, die ihr Gefieder in winzigen Vogelbecken aus Mitgefühl waschen. Sprich mich an in einer beliebigen Bar. Lade mich ein zu dir unter dem Vorwand, mir deinen Lieblingsfilm zeigen zu wollen. Mach mich betrunken. Brich meinen Widerstand. Taste dich vor bis zu meinen Rippen. Lass deine Hand hochschnellen wie einen Gepard, der Affenbabys aus Baumkronen reißt. Fass meine Titten an, das antike Schlachtfeld von 300 und mehr Spartanern. Klopf an die Pforte, öffne den Knopf meiner eng sitzenden Miss 60 Jeans. Brich die Tür mit einem Vorschlaghammer ein. Knete meinen G-Punkt bis er aussieht wie ein angedeutetes C. Spreiz meine Lippen bis es aussieht wie eine Handgranatendetonation. Reiß mir die Kleider vom Skelett, drück meine Kirschlippen auf deinen Schwanz, während du in 69 meine Fotze in deinem Mund zergehen lässt. Zöger hinaus bis meine Klit in Sturzregen ertrinkt. Pack mich, positionier mich vor dir und fick mich von hinten wie einen Straßenköter. Spuck auf mein Arschloch, beiß rein, setz deinen Schwanz an und fick mich. Treib rein bis mein Körper wie Sternenstaub in das schwarze Nichts des Weltalls tropft. Steck mich in einen Käfig, leg ein Tuch darüber. Warte mehrere Sekunden und lass das angespannte Publikum in angestrengter Erwartung leiden. Zieh das Tuch herunter. Verwandel mich in eine Taube.
15.9.09 21:32


Ich hatte Schneekugeln, ich ließ sie fallen in Menschenmassen

Sie sind alle gegangen. Gerade als ich mich an ihren Geruch gewöhnt hatte oder daran, überall lange Haare zu finden. Und jetzt sind wir wieder unter uns. Alle gegangen bis auf dich. Die straffe kahlrasierte Walküre Depression mit dem harten Tritt. Die in meinem Schädel nistet und ihre Nachkommen mit Scherenschnabel in den Tod pickt. Es gab Tage in denen ich nicht sicher war. Was uns angeht. Tage an denen ich an eine glorreiche Zukunft dachte. Captain Future, Sexandroiden und the Second Coming of Christ. Aber ich hab aufgehört zu denken dass da jemand sein sollte zwischen uns, es sollte nur dich und mich geben, deine Haut an meiner. Wie mit Sprengstoff befüllte Glasperlen, die meine Magengrube umpflügen. Niemand soll den Aufprall dämpfen, wenn unsere Geschlechter wie Nascar-Wagen kollidieren. Es ist eine Gefühlsraserei, aber ich setze auf das falsche Pferd. Denk an die verflossenen Kamelzehen im Mundwasser unter Brücken. Ich kann nicht ertragen wie andere Menschen riechen, Annexion meiner Sinne. Ich will mich ungefiltert auf dein Skelett legen und deine Knochen mit meinen vermischen, als wären wir ein Massengrab. Ich will meine Sehnsucht auf deine Rückseite spucken, eine menschgewordene Briefmarke für einen ausreichend frankierten Selbstmord. Ich will dich nicht verlieren. Noch mal und ich sterbe. Ein kalter Kriegswinter an der Ostfront. Eine bildhübsche Brünette in SS-Uniform und mit Harfe statt Zunge, mit der sie singuläre Lieder spielt. Ich seh unsere Zukunft, du und ich in einem Horrorhaus mit Schrumpfköpfen. Wir geben Rockkonzerte auf dem Dachboden, das Plektrum meiner Einsamkeit streicht über deine Saiten wie eine Hand voll Eiskratzer. Ich seh uns da liegen, 69, und wir werden uns unsere rostenden Geschlechter auf der Zunge zergehen lassen. Bis eines Tages Gott ein Einsehen hat und uns vergehen lässt, endlich gehen lässt. Alle gegangen bis auf dich. Ein Schmerz den ich mit einer Handykamera aufnehme und auf Youtube lade. Bitte geh nicht Baby. Noch mal und ich sterbe. Denn weißt du, ohne Traurigkeit wäre ich doch so allein. So gottverlassen allein.
7.9.09 00:11


Negativ

Ich komm rein in Lulus Zimmer und da sitzt du die ich nicht kenne und das erste was du sagst ist, ich bin negativ.

Später und der Wein und die Küchenwände in eurer WG die die Zeit gefrieren lassen und irgendwann küss ich dich. Wir liegen in Aidas Bett und ich seh dich an. Dein Profil. Fühl wie duenn deine Knochen sind, blaue Seide zwischen meinen abgemagerten Fingerkuppen. Als ich dein Profil sehe weiß ich ich werd mich verlieben... Gott ist das ein beschissenes Gefühl. Ein Vorschlaghammer den man in den Gedärmen dreht.

Dabei sollte sich so was gut anfühlen.

Eine Woche oder so später und du sagst du bist für ein Jahr im Ausland. Au. Egal. Ist wie nasse Asche die zwischen meinen Händen gerinnt.

Hello Darkness my old friend. Und es ist wie in schlechten alten Liedern, Völlig losgelöst von der Erde.

Dann dein Abschiedsabend und du bist müde und sagst ich geh dann mal. Ich geh mit dir an die Tür und keine Ahnung was ich sagen soll. Ein Kuss auf die Wange wie Nagelpistolen. Zieh dich an mich wie Gegengift und press meine Lippen auf deine. Sauerstoffmasken in abstürzenden Flugzeugen. Du sagst dass das eine schlechte Idee ist und ich sage, oh ja. Du gehst ein paar Schritte und dann fragst du Noch mal und ich sage, oh ja. Reiß dich an mich. Knochen wie Rasierklingen und deine Haut Pergament und Schriftzeichen die ich nicht verstehe. 

Ich sag dass tragische Abschiede die schönsten sind. Ich lüge. Die geile Sau die ich mir versuche vorzumachen verreckt gerade im Schweinestall meiner Tragikkomik.

Ich bin wieder hier und du bist irgendwo. Ich will dass du mir schreibst. Aber es ist alles ok. Wenn man weiß dass alles mit Schmerz verbunden ist wird alles einfacher.

Und wow, ich hasse diesen Ort. Latsch durch die nassen Straßen dieses Fotzenlochs von Stadt und Erinnerung weht durch die klammen ekligen Gassen. Und alles kalt und Nachkrieg und die Orte an denen wir fickten und ich hatte immer das Gefühl wir sind die letzten Menschen auf Gottes Erden. Gewaltakt wie ich in dich eindringe. Das Mädchen was mich hassen wird. Mich wenn es mir zufällig begegnet ansieht als wäre ich Adolf Hitler mit 'ner Prise Ed Gein.

Gott ich hasse  die Erinnerungen, tropfen wie Tierkadaver von meinen Lippen.

 

Aber es ist ok... ich ertrinke nicht. Und keine Tränen. Hole den Friedhofsgärtner und begrabe das Gestern. I spit on your grave. And mine. Und alles was ich niemals sein wollte.

Scheiß  drauf. Ich blitzdingse mich und spül die Vergangenheit und all den Dreck runter, denn wie Lulu sagt, unser Leben rockt.

 

Irgendwann und ich treffe Christina. Ich weiß echt nicht was sie denkt von mir. Es ist ok, ich glaube es war nie anders.

Don't spit on my grave.

 

 

Vielleicht will ich mich dämlich verlieben. Ich bin nicht verliebt aber du hattest mich schon beim Ich bin negativ.

Eigentlich hab ich nur Angst.

Schicksal hat mir ein Jahr gekauft. Keine Ahnung, vielleicht ist dann schon Zombieinvasion. Und wenn nicht dann bist du wieder da und dieses Profil. Und keine Ahnung was ich dann tue.

Aber vielleicht datest du mich dann. Und wir halten einen Moment fest der nach nasser Asche riecht. Ich glaube es kommt nur auf den dämlichen Moment an.

Es ist zwei Uhr 33 und ich habe soeben beschlossen kein Sklave meiner Angst zu sein. Dafür ist mein Rockstarleben viel zu kurz.

Ich weiß noch da waren C. und ich und wir guckten Sternschnuppen und ich schwörte ich würd nie eine sehen. Und was war war ich sehe eine. Und zwei. Vielleicht drei, ich weiß nicht mehr. Sie hat sich was gewünscht und ich weiß bis heute nicht was aber ich hab eine Ahnung.

Und wenn wir uns sehen weiß ich echt nicht ob der Wunsch in Erfüllung ging. Schwer zu sagen. Ich weiß was ich mir gewünscht hab. Und ich weiß echt nicht ob das in Erfüllung ging.

 

Ich weiß Gott, wir haben lange nicht gesprochen. Eigentlich glaub ich gar nicht an dich. In schwachen Momenten frag ich mich ob ich ein guter Mensch bin. Und die Wahrheit ist ich kenne die Antwort.

Aber ich arbeite dran.

Diese Nacht ist für mein Herz. Begraben in einer dieser dreckigen Gassen. Der König ist tot, es lebe der König.

 

2.8.09 02:45


Liebe. Tot oder lebendig

Gefühle die man in der Brust bewahrt. Wie ein Kindergrab das man besucht, viel zu früh gestorben. Ich war voll von Farben, manchmal. An Tagen im Winter. Ich hab mir die Arme aufgeschnitten auf der Suche nach antiken Zivilisationen. Wenn der Vorhang fällt hab ich niemanden. Nicht mal Gott, der auf Sklavenschiffen starb. In einem Meer aus Scheiße. Denk an die Namen von Frauen und an ihren Geruch. Ein Pestizid in meinen Laken. Ein Fick von hinten denn ich kann keine Gesichter ertragen. Eine Regenrinne in meinem Innern, denn ich kann Tränen nicht etragen. Vergib mir, denn ich töte dich jeden Tag. Regenschauer aus sterilen Klängen, die meinen Gehörgang wie Plünderer schlachten. Wohin ist Liebe gegangen? Sie wurde gesehen in einem Todescamp in Deutschland und seitdem vermissen wir sie. Mein Schwanz der zu einer Salzsäure erstarrt. Ich kann nicht ficken ich kann nicht essen. Meine Hände greifen den toten Adler Mitgefühl und malen die Gebärmutter schwarz. Und eine Dornenkrone die mein Herz einhüllt. Ich denke einen Namen und ich will mich verlieben doch er verpufft, der Name, löst sich auf wie Menschen in Säurebecken. Das ungeborene Kind. Narziss trägt es auf den müden Schultern. Der Moment in dem der Vorhang fällt. Und meine Knochen sind Gottes einsamer Mann.
28.7.09 23:38


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