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Liebe. Tot oder lebendig

Gefühle die man in der Brust bewahrt. Wie ein Kindergrab das man besucht, viel zu früh gestorben. Ich war voll von Farben, manchmal. An Tagen im Winter. Ich hab mir die Arme aufgeschnitten auf der Suche nach antiken Zivilisationen. Wenn der Vorhang fällt hab ich niemanden. Nicht mal Gott, der auf Sklavenschiffen starb. In einem Meer aus Scheiße. Denk an die Namen von Frauen und an ihren Geruch. Ein Pestizid in meinen Laken. Ein Fick von hinten denn ich kann keine Gesichter ertragen. Eine Regenrinne in meinem Innern, denn ich kann Tränen nicht etragen. Vergib mir, denn ich töte dich jeden Tag. Regenschauer aus sterilen Klängen, die meinen Gehörgang wie Plünderer schlachten. Wohin ist Liebe gegangen? Sie wurde gesehen in einem Todescamp in Deutschland und seitdem vermissen wir sie. Mein Schwanz der zu einer Salzsäure erstarrt. Ich kann nicht ficken ich kann nicht essen. Meine Hände greifen den toten Adler Mitgefühl und malen die Gebärmutter schwarz. Und eine Dornenkrone die mein Herz einhüllt. Ich denke einen Namen und ich will mich verlieben doch er verpufft, der Name, löst sich auf wie Menschen in Säurebecken. Das ungeborene Kind. Narziss trägt es auf den müden Schultern. Der Moment in dem der Vorhang fällt. Und meine Knochen sind Gottes einsamer Mann.
28.7.09 23:38
 


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