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Die Verwandlung, Nummer 69.

Für immer Traurigkeit. Ein Stalker vor meinem Fenster der mich hinter dem Duschvorhang beobachtet, meine angefressene Silhouette zerfasert im Schein zerbrochener Halbmonde. Ich liebte ein Mädchen. Es nimmt vorlieb mich heimzusuchen in mannigfaltiger Gestalt. Dresden Dolls, Nine Inch Nails, ein Geigenspieler auf dem blanken Parkett von Misogynie. Aus und an, das bellende Licht, der Hermaphrodit unter Brücken, der mir Kleingeld aus der Tasche leiert. FRISS KREIDE. Im Internet bestellt er Mädchenleichen und bringt ihnen auf durchlöcherten Lungenflügeln das Fliegen bei. Watch it, Ikarus. Hier ein Schnitt, da ein Schnitt, ein Schmerzkompositum ohnegleichen. Mein Arm eine Ausgrabungsstätte. Inhärente Qual, Schwanz überdurchschnittlich, doch nichts Besonderes, nichts wonach sie den Kopf drehen. Esa es... meine Wirbelsäule, eine Ölpipeline aus Selbsthass und zweisamer Schwelgerei. Eine schwarze Sonne die in meiner Mundhöhle aufgeht. Ich sprach von Liebe, früher, in zyankalifarbenes Rouge gebettet. Sie brauchen einen Arzt. Es lebe das Leben. Don’t tell me. Das EKG wie geschlachtete Büffelherden auf tränenblauen Ozeanen. Leg deinen Kopf in meinen Schoß. Maritime Shredder die mir den Atem nehmen. Spreiz die Beine und kreuz die Finger. Fleischfarbener Exorzismus. Sehnsucht auf verstimmten Klavieren Mit einem grünen Daumen bestellt er das Land zwischen ihren Schenkeln. Fruchtlos. Es gebiert kein Leben. Er stopft seinem Sterntaler das Maul mit einer Meteoritenfaust. ZIEH MEINEN ROCK HOCH und begehe einen Holocaust, denn weißt du, ich kann meinen Anblick nicht ertragen. Tote Samen in verblichener Erde. Ein Loch ohne Boden. Lass es zwanzig oder mehr Stahlhelme sein. Sie binden mein Gebein an einen Pflug und brennen Neue Welt in meinen Hohlraum, den ich Venus taufe. Gestern, und als du mein warst, deine blutverschmierten Lippen über dem Verfallsdatum. Eine Nebelmaschine die meinen Stimmapparat in Nostalgie hüllt. Geh raus und erschieß einen Menschen, dein Blut in den Textilfasern der Mitleidenden, die ihr Gefieder in winzigen Vogelbecken aus Mitgefühl waschen. Sprich mich an in einer beliebigen Bar. Lade mich ein zu dir unter dem Vorwand, mir deinen Lieblingsfilm zeigen zu wollen. Mach mich betrunken. Brich meinen Widerstand. Taste dich vor bis zu meinen Rippen. Lass deine Hand hochschnellen wie einen Gepard, der Affenbabys aus Baumkronen reißt. Fass meine Titten an, das antike Schlachtfeld von 300 und mehr Spartanern. Klopf an die Pforte, öffne den Knopf meiner eng sitzenden Miss 60 Jeans. Brich die Tür mit einem Vorschlaghammer ein. Knete meinen G-Punkt bis er aussieht wie ein angedeutetes C. Spreiz meine Lippen bis es aussieht wie eine Handgranatendetonation. Reiß mir die Kleider vom Skelett, drück meine Kirschlippen auf deinen Schwanz, während du in 69 meine Fotze in deinem Mund zergehen lässt. Zöger hinaus bis meine Klit in Sturzregen ertrinkt. Pack mich, positionier mich vor dir und fick mich von hinten wie einen Straßenköter. Spuck auf mein Arschloch, beiß rein, setz deinen Schwanz an und fick mich. Treib rein bis mein Körper wie Sternenstaub in das schwarze Nichts des Weltalls tropft. Steck mich in einen Käfig, leg ein Tuch darüber. Warte mehrere Sekunden und lass das angespannte Publikum in angestrengter Erwartung leiden. Zieh das Tuch herunter. Verwandel mich in eine Taube.
15.9.09 21:32
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


A. / Website (16.9.09 19:41)
und schon wieder so ein text von dir.
so ein text der mich sprachlos,luftlos und irgendwie überhaupt total bescheuert da sitzen lässt.

intensivität hoch 1000.
immer und immer wieder les ich es mir durch und die wirkung lässt nicht nach.immer und immer wieder spür ich die spannung die sich aufbaut,immer näher,extremer,erregender,lustvoller,die verzweiflung das fallen, das verfallen immer mehr und mehr und dann

ende.

und ich weiss nicht ob es erleichtert oder ob die verzweiflung bleibt.


gott ich lieb dich für diese texte.

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